Archiv der Kategorie: Coaching

Zeit sparen mit dem Speed Reading

Das Sichten der relevanten Literatur kostet beim Schreiben von Seminararbeiten und Abschlussarbeiten viel Zeit. Eine Möglichkeit, um das eigene Arbeitstempo erheblich zu steigern, ist das Speed Reading als Schnelllesetechnik. Diese bedarf jedoch zunächst einiger Übung.

Übung macht den Meister

Erwiesenermaßen ist es möglich, nicht nur das Lesetempo auf das Doppelte zu steigern, sondern gleichzeitig die Quote der behaltenen Inhalte zu verbessern. Studien geben hier Optimierungen von etwa 60 auf 85 Prozent an. Der Weltrekord liegt mit 3.850 Wörtern pro Minute (bei vollem Verständnis) sogar weit über dem Durchschnitt von 100 und 400 Wörtern eines Durchschnittslesers.

Begründen lässt sich das damit, dass das Gehirn beim normalen Lesen nur zu einem geringen Anteil ausgelastet ist und abschweift. Die Folge: Man vergisst Inhalte leichter wieder bzw. nimmt sie gar nicht erst auf.

Zunächst gilt es für das Schnelllesen, sich von drei Techniken zu verabschieden, die beim Lesen richtig Zeit kosten. Neben dem stummen Mitsprechen, dem sogenannten Subvokalisieren ist das die Regression, d. h. das wiederholte Zurückspringen im Text, sowie schließlich das mühsame Wort-für-Wort-lesen. Auch hilft es, das Fixieren der Augen zu reduzieren und die Augenbewegungen zu beschleunigen, um den Fokus auf komplette Wortgruppen zu richten. Stattdessen erfolgt die Konzentration auf wichtige Substantive und Verben.

Die passende Speed Reading-Methode finden

Dabei gibt es nicht “die eine” Speed Reading-Methode. Man hat die Wahl zwischen dem Scannen des Textes, das slalomartig erfolgt und dazu dient, die wichtigsten Begriffe, Zahlen und Fakten zu erfassen. Beim Skimming hingegen gilt es, einen Text Zeile für Zeile vollständig zu erfassen, wobei der Fokus ausschließlich den Kernaussagen gilt. Damit diese Methode funktioniert, bedarf es jedoch etwas Vorwissens, in das sich die gelesenen Informationen einbetten lassen.

Geübte LeserInnen machen sich zudem das periphere Sehen zunutze und erfassen mit einem einzigen Blick ganze Wortgruppen. Auch die S-Methode, bei der man zuerst zwei Zeilen in die eine, dann zwei Zeilen in die andere Richtung gleichzeitig liest, erfordert etwas Übung. Besonders beliebt ist außerdem das wellenförmige Lesen den Mittelteil einer Seite entlang.

Weniger geeignet, um tatsächlich Details zu behalten, ist das Überfliegen des Textes. Das reicht zwar für einen groben Überblick, ist jedoch kaum geeignet, um Inhalte exakt wiedergeben zu können. Nichtsdestotrotz: Zum Ermitteln relevanter Textstellen dient auch diese Methode.

Kurse nutzen

In fast jeder Universitätsstadt gibt es Kurse, die eine Einführung in das Schnelllesen geben. Um die Technik jedoch dauerhaft parat zu haben, ist das regelmäßige Anwenden und Üben wichtig.

Wem das Speed Reading zu anstrengend ist, kann sich immer noch mithilfe des Klappentextes und Inhaltsverzeichnisses, der Zusammenfassung und einem Durchblättern des Buches einen Überblick verschaffen, inwiefern es für die eigenen Arbeit von Bedeutung ist oder nicht.

Erfolgreich im Vorstellungsgespräch

Das Vorstellungsgespräch ist für Viele ein Grund für Nervosität und Unbehagen, das persönliche Kennenlernen mit dem potenziellen künftigen Arbeitgeber nicht gerade der Termin, auf den man sich als Bewerber freut. Nachdem die erste Hürde der Bewerbung genommen ist und man es in die engere Auswahl der Kandidaten geschafft hat, bietet das Vorstellungsgespräch jedoch eine Chance, sich zu präsentieren – und gleichzeitig dem Unternehmen auf den Zahn zu fühlen. Mit einigen Tipps sind Sie erfolgreich im Vorstellungsgespräch.

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Die Vorbereitung auf das Gespräch

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete. So ist es unabdingbar, sich über den zukünftigen potenziellen Arbeitgeber zu informieren.

  • Welche Produkte stellt das Unternehmen her?
  • Wie lautet die Firmenphilosophie?
  • Was sind bedeutende Mitbewerber am Markt?
  • Wie hoch ist der Umsatz?
  • Auf welchen Märkten bewegt sich das Unternehmen?

Wer die eine oder andere Information im Gespräch einbringen kann, zeigt den Personalern, dass er sich intensiv mit der Firma auseinandergesetzt hat und signalisiert Interesse.

Fragen zur eigenen Personen kommen in jedem Gespräch auf. Meist bitten die Personaler darum, dass man “etwas über sich erzählt.” Das ist keine Aufforderung, die komplette Lebensgeschichte auszubreiten, soll jedoch einen 2-3-minütigen Überblick über die wichtigsten Stationen im Leben geben, die für den künftigen Job relevant sind. Eine solche Kurzbiografie lässt ich hervorragend im Vorfeld üben.

Beliebt ist auch die Frage nach Stärken und Schwächen. Überlegen Sie sich jeweils 2-3 Stärken und Schwächen, die grundsätzlich etwas mit dem Berufsleben zu tun haben. Bestenfalls sind diese durch Weiterbildungsmaßnahmen oder Berufserfahrung zu beheben oder nicht so gravierend, dass Sie sich mit diesen für den Job disqualifizieren.

Wer Sorge hat, allzu nervös in das Gespräch zu gehen oder noch keine Erfahrungen mit Vorstellungsgesprächen hat, kann die Gesprächssituation vorab simulieren. In einem solchen Rollenspiel treten gängige Fragen auf und man lernt, direkt die passenden Antworten parat zu haben.

Ebenfalls zur Vorbereitung gehört die Organisation:

  • Anfahrtszeit inklusive Pufferzeiten
  • Kosten (übernimmt das Unternehmen diese?)
  • ggf. Unterkunft

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Das Auftreten im Gespräch

Bei dem persönlichen Kennenlernen kommt es nicht nur auf den Gesprächsinhalt an, sondern mindestens ebenso wichtig ist das Drumherum: Der Mensch entscheidet binnen weniger Sekunden, ob ein Gegenüber sympathisch ist oder nicht. So geht es auch den Personalern. Umso wichtiger, sich über die Situation einige Gedanken zu machen.

Höflichkeit und Humor

Ohne die Grundsätze des guten Benehmens geht es kaum. Schließlich sagt dieses einiges über die später zu erwartenden Soft Skills aus. Dazu gehören Höflichkeit und Freundlichkeit, auch wenn das Gespräch nicht ausschließlich positiv verläuft, ebenso wie Humor. Wer andere zum Lachen bringen kann, hat direkt Pluspunkte.

Getränke sollte man immer annehmen, wenn diese angeboten werden. Das Glas Wasser hilft direkt auch, den trockenen Hals zu beseitigen oder um einen Schluck zu trinken, wenn Antworten ein kurzes Nachdenken erfordern.

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Körperhaltung und Sprache

Ein in sich zusammengesunkener Mensch wirkt wenig selbstbewusst und unsicher – nicht unbedingt eine Empfehlung für einen Job. Achten Sie auf eine gerade, aufrechte Körperhaltung, einen festen (nicht zu festen!) Händedruck und Blickkontakt zu Ihrem Gegenüber.

Ein häufig genannter Tipp bezüglich der Körperhaltung ist auch das Spiegeln des Gegenübers, das eher unbewusst abläuft und Sympathie schaffen soll. Ganz ohne Übung besteht jedoch die Gefahr, dass das Spiegeln zu einem Nachäffen jeder Bewegung führt, die affektiert wirkt. Schließlich kennen auch die Personaler diesen Tipp.

Nuscheln führt zu zahlreichen Nachfragen. Sprechen Sie von Beginn an deutlich und in einer angemessenen Lautstärke mit Ihrem Gegenüber. Die Formulierungen sollten klar und prägnant sein, d. h. Konjunktive sind ebenso Tabu wie Füllwörter.

Dresscode

Grundsätzlich gilt: Das Outfit sollte zur Firma passen. In einer Werbeagentur kommt ein Anzug vermutlich weniger gut an als in einer Bank, umgekehrt ist die flippige bunte Sweatjacke als Ausdruck der eigenen Kreativität in der Bank ein No-go. Parfum, Make-up, Accessoires und Freizügigkeit sind eher dezent zu wählen – weniger ist mehr.

Gibt es auf der Firmen-Webseite Fotos von Mitarbeitern, sind diese ein guter Anhaltspunkt. Ansonsten hilft es auch, nach der Branche zu googlen und sich daran zu orientieren.

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Der Ablauf des Gespräches

Standardgespräche haben in der Regel immer einen ähnlichen Ablauf:

  • Begrüßung
  • kurzer Smalltalk über die Anreise
  • Aufforderung, sich kurz vorzustellen
  • konkrete Fragen des Personalers zu Ihrer Person, beruflichem Werdegang, Stärken und Schwächen
  • Zeit für eigene Fragen
  • ggf. Klärung von Eintrittsdatum und Gehaltsvorstellungen
  • Verabschiedung

Anders verhält es sich bei Assessment Center, Telefoninterview oder Gruppeninterviews.

Mögliche Fragen im Vorstellungsgespräch

Aus folgenden Gebieten müssen Sie mit Fragen rechnen:

  • Motive / Gründe für Ihre Bewerbung
  • Fragen zur fachlichen Qualifikation
  • Leistungsmotivation
  • Ausbildung und beruflicher Werdegang, d. h. persönliche Qualifikation
  • Sozialer Hintergrund
  • Persönliches Profil (speziell Stärken und Schwächen)
  • Berufliche Ziele
  • Stressfragen
  • Gesundheitliche Einschränkungen
  • Unzulässige Fragen nach Häufigkeit von Krankheiten, Schwangerschaft, Parteizugehörigkeit

Es reicht nicht aus, Antworten auf Standardfragen auswendig zu lernen. Es sollte stets ein persönlicher Bezug zur eigenen Person erkennbar sein.

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Ihre Fragen im Vorstellungsgespräch

Es hinterlässt einen schlechten Eindruck, wenn Sie keine Fragen haben, die Sie an die Personaler richten möchten. Schließlich geht es in dem Gespräch nicht nur darum, dass das Unternehmen Sie kennenlernt, sondern auch Sie können sich über den künftigen Arbeitgeber informieren. Überlegen Sie sich deshalb im Vorfeld einige Fragen z. B. zu Weiterbildungsmöglichkeiten, Teamstrukturen oder der Art der Einarbeitung.

Die Gehaltsverhandlung

Häufig stellt sich die Frage nach dem Gehalt. Bewerber, die bereits einen Job ausgeübt haben, orientieren sich dabei am letzten Gehalt + 10-15%. Jobeinsteiger müssen sich im Vorfeld umfassend nach branchenüblichen Gehältern informieren, wobei neben der Unternehmensgröße auch die Region entscheidend ist.

Überlegen Sie sich im Vorfeld ein Wunschgehalt und eine maximale Untergrenze, die Sie bereit wären, zu akzeptieren. Dazwischen liegt der Verhandlungsspielraum. Nehmen Sie nicht das erste Angebot an, kommen Sie dem Personaler jedoch etwas entgegen.

Zeichnet sich ab, dass finanziell keine Verhandlungen möglich sind, besteht unter Umständen die Chance, über einen Firmenwagen oder andere Boni zu verhandeln.

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Erfolgreich im Vorstellungsgespräch – weitere Tipps

  • Machen Sie sich Notizen während des Gesprächs. Das hilft bei späteren Rückfragen.
  • Am Ende jeden Gesprächs ist Zeit für die eigenen Fragen. Überlegen Sie sich im Vorfeld intelligente Fragen, die zur Stelle passen.
  • Nutzen Sie auch eine Absage positiv und fragen Sie nach, woran es gescheitert ist. So können Sie die gleichen Fehler im nächsten Gespräch vermeiden, um nächstes Mal erfolgreich im Vorstellungsgespräch zu sein.

Populärwissenschaftliche Texte schreiben

Zwischen wissenschaftlichen Texten und der fiktiven Literatur gibt es ein spannendes Feld sachlicher Texte mit wissenschaftlichem Anspruch, die jedoch weniger sperrig und theoretisch sind als Forschungsliteratur. Wir geben einige Tipps, wie Sie populärwissenschaftliche Texte schreiben.

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Was bedeutet populärwissenschaftlich?

Nicht jeder Autor ist begeistert, wenn man ihm mitteilt, dass er populärwissenschaftlich schreibt. Doch bezeichnet der Begriff zunächst nichts anderes, als den Wissenstransfer von sperrigen wissenschaftlichen Texten zugunsten einer Lesbarkeit, die auch die breite Masse versteht. Es geht also um das Sachbuchtexte schreiben (als Abgrenzung zu fiktiver Literatur) und um Wissenschaftsjournalismus.

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Merkmale populärwissenschaftlicher Texte

Es gibt nicht DIE Merkmale, da es auch nicht DIE Zielgruppe gibt. Während sich Wissenschaftsjournalismus unter Umständen an Personen mit Fachwissen richtet und damit etwas komplexer gestaltet ist, sind an Jugendliche gerichtete Texte einfacher strukturiert.

Allen gemein ist jedoch, dass auf die Darstellung von Methoden und die Verwendung wissenschaftlicher Termini weitgehend verzichtet wird und Sachverhalte nicht detailliert mit Quellen belegt werden. Meist gibt es zwar ein Literaturverzeichnis, doch Quellenangaben im Fließtext fehlen. Der Schreibstil ist weniger wissenschaftlich, bisweilen auch journalistisch, wobei ein Forschungsstand zwar wiedergegeben, jedoch nicht um eigene Erkenntnisse ergänzt wird. Auch Informationsfülle und Informationsdichte sind geringer als in wissenschaftlichen Texten.

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Kriterienkatalog für populärwissenschaftliches Schreiben

  • Fehlerfreiheit ist auch hier das A und O. Überprüfen Sie Rechtschreibung und Grammatik. Nutzen Sie gegebenenfalls die Option eines Fremdlektorats.
  • Stil: Ist der Schreibstil (d. h. auch die Wortwahl) adressatengerecht? Ist die Menge der Informationen angemessen und überfordert den Leser nicht? Ist die Satzlänge angemessen?
  • Darstellungsform: Gibt es grafische Darstellungen und Schaubilder, die komplexe Sachverhalte verständlich machen? Gibt es Beispiele aus dem Alltag oder narrative Elemente (z. B. Personalisierung), die den Text verständlich machen?
  • Themenaufbereitung: Beantwortet der Text die vermuteten Fragen der Leser?
  • Textaufbau: Ist der Textaufbau schlüssig und folgt einem roten Faden? Gibt es eventuell einen kreativen Erzählfaden?

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Hilfe beim populärwissenschaftliche Texte schreiben

Sie möchten einen komplexen Sachverhalt allgemein verständlich darstellen? Oder benötigen einen journalistischen Artikel mit wissenschaftlichem Anspruch? Egal, ob Sie dabei eine unterstützende Anleitung oder den fertigen Text benötigen: Kontaktieren Sie uns. Gern erstellen wir gemeinsam einen Fahrplan, wie Sie zu einer erfolgreichen Publikation kommen.

Statistische Auswertungen

Bei Masterarbeiten, häufiger noch bei Dissertationen kommt man kaum um statistische Auswertungen herum. Dabei ist es wichtig, fehlerfrei zu arbeiten und valide Ergebnisse zu erzielen – ansonsten droht die Arbeit aufgrund methodischer Mängel abgelehnt zu werden.

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Die Auswahl des Verfahrens

Damit die Arbeit wissenschaftlichen Kriterien genügt, ist die Auswahl des geeigneten Testverfahrens unabdingbar. Dieses hängt nicht zuletzt von der Fragestellung ab, da die Ergebnisse der statischen Auswertung die Forschungsfrage beantworten sollen. Hinzu kommen jedoch weitere Überlegungen, die bei der Auswahl helfen.

Verteilungsform

Bei normalverteilten Stichproben liegen die Messwerte symmetrisch um einen Mittelwert herum, was grafisch einer Gauß’schen Kurve entspricht.

Bei nicht-normalverteilten Stichproben verschiebt sich die Verteilungskurve. Zum Vergleich solcher Stichproben sind nichtparametrische Tests erforderlich.

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Unabhängige vs. verbundene Stichproben

Unabhängige Stichproben stehen in keiner direkten Beziehung zueinander, bei verbundenen Stichproben werden Messwerte eines Kollektivs mehrfach bestimmt, die erhobenen Daten stehen in einer Beziehung zueinander.

Das Testverfahren

Anhand der Frage nach der Verteilungsform und der Abhängigkeit der Stichproben zueinander lässt sich das geeignete Testverfahren bestimmen,

Bestimmung der statistischen Signifikanz

Eine statistische Signifikanz liegt vor, wenn der p-Wert kleiner/gleich 0,05 ist. Doch auch wenn der Wert geringfügig darüber liegt, lässt sich eine Tendenz erkennen.

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Auswahl der Stichprobe

Grundgesamtheit

Als Grundgesamtheit wird die Menge aller Personen bezeichnet, auf die ein zu untersuchendes Merkmal zutrifft. Meist ist die Grundgesamtheit zu groß, um alle Personen erfassen zu können. Deshalb wählt man in der Regel eine repräsentative Stichprobe aus.

Stichprobe

Die Stichprobe stellt einen Teil der Grundgesamtheit dar. Die Auswahl der Teilnehmer einer Untersuchung erfolgt dabei auf verschiedene Arten, wobei besonders die Zufallsauswahl gängig ist. Dabei sind einige Punkte zu beachten:

  • Die Grundgesamtheit muss exakt definiert sein, damit die Stichprobe nachvollziehbar ausgewählt werden kann. Nur dann hat die Untersuchung einen Anspruch auf Gültigkeit.
  • Die Stichprobe muss groß genug sein, die Untergrenze liegt bei 30 Personen. Besser sind 100 Personen.
  • Die Zusammensetzung der Stichprobe muss repräsentativ sein, d. h. sie soll die Grundgesamtheit widerspiegeln.

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Statistische Auswertungen – Merkmale

Merkmale, die per Stichprobe erhoben werden, können verschiedene Ausprägungen haben:

  • Qualitative Merkmale bilden unterschiedliche Arten ab (Familienstand, Farben, Wohnort)
  • Quantitative Merkmale bilden sich in Zahlen ab (Alter, Entfernung, Umsatz)
  • Diskrete Merkmale können nur eine festgelegte Anzahl unterschiedlicher Werte annehmen
  • Stetige Merkmale können jeden Wert eines Kontinuums annehmen

Skalenniveaus

Jeder dieser Merkmalsausprägungen kann ein Zahlencode zugeordnet werden, wobei die Zuordnung von der Merkmalsausprägung abhängt.

Nominalskala

Nominal ist ein Merkmal, wenn es unterschiedliche Ausprägungen gibt, die jedoch in keiner Reihenfolge stattfinden, z. B. 1 = weiblich, 2 = männlich.

Ordinalskala

Merkmalsausprägungen werden jeweils genau einer Einheit zugeordnet, wobei die einzelnen Werte in einem Verhältnis zueinander stehen, eine Ordnung entsteht. Z. B. 1= wenig, 2= eher wenig, 3= teilt-teils, 4 = eher viel, 5= viel. Wenngleich es hier eine Reihenfolge gibt, so gibt es keine Aussagen hinsichtlich der Größe der Unterschiede zueinander.

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Invervallskala

Bei der Intervallskala sind im Gegensatz zur Ordinalskala die Abstände zueinander messbar bzw. auch gleich groß. Es besteht allerdings kein natürlicher Nullpunkt.

Verhältnisskala

Hier werden Ausprägungen ausschließlich als Zahlen dargestellt, es existiert ein natürlicher Nullpunkt und Maßeinheiten sind willkürlich definiert. z. B. Preise, Geschwindigkeit, Gewicht

Absolutskala

Im Gegensatz zur Verhältnisskala sind die Maßeinheiten hier natürlich gegeben, wie beispielsweise bei den Einwohnern eines Landes oder der Anzahl von Fehlern.

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Auswertung in Zahlen

Statistische Auswertungen kommen nicht ohne einige Fachbegriffe aus. Die wichtigsten im Überblick:

Univariate Statistik bezeichnet die isolierte Darstellung eines einzigen Merkmals, multi- oder bivariate Statistik entsprechend mehrere Merkmale.

Verhältnisse der Zahlen zueinander

Häufigkeiten: Eine einfache Darstellungsform einzelner Merkmale erfolgt über Häufikgeiten, d. h. der bloßen Darstellung, wie oft ein Merkmal im Rahmen der Stichprobe vorkommt.

Extremwerte geben das Minimum und Maximum einer Ausprägung an.

Ein Modalwert bezeichnet den Wert, der am häufigsten bei einer Untersuchung genannt wird.

Der Mittelwert ergibt sich aus der (Summe der Einzelwerte)/(Anzahl der Elemente). Er wird auch als arithmetisches Mittel bezeichnet. Im Gegensatz zum Median ist der Mittelwert nicht geeignet, wenn es Ausreißer gibt, da diese den Wert verfälschen. Um dies zu vermeiden gibt es z. B. die Möglichkeit des getrimmten Mittels, bei dem die oberen und unteren 10% vernachlässigt oder durch weniger extreme Werte (in der Höhe der ersten, die nicht mehr entfallen) ersetzt werden.

Median: Der Median bezeichnet die Grenze zwischen zwei Hälften, d. h. jenen Punkt, bei dem genauso viele Werte darunter wie auch darüber liegen. Sortiert man eine Liste nach der Größe, liegt der Median bei einer ungeraden Untersuchungsgröße in der Mitte der Werte, bei einer geraden Zahl hilft meist das arithmetische Mittel zur Bestimmung des Medians.

  • bei einer ungeraden Zahl: (Anzahl der Messwerte+1)/2
  • bei einer geraden Zahl: (Anzahl Teilnehmer)/2 + [Anzahl Teilnehmer)/2+1]

Ein Quantil ist ein Lagemaß in der Statistik. Anschaulich ist ein Quantil ein Schwellenwert, wobei ein bestimmter Anteil der Werte kleiner als das Quantil, der Rest größer ist . Das 25-%-Quantil beispielsweise ist der Wert, für den gilt, dass 25 % aller Werte kleiner sind als dieser Wert.

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Abweichungen und Korrelationen

Varianz: Als Varianz bezeichnet man die Summe der quadrierten Abweichungen der einzelnen Werte vom Mittelwert. Die Zahl gibt an, wie weit die Werte durchschnittlich vom Mittelwert entfernt sind.

Standardabweichung: Die Standardabweichung wird aus der Quadratwurzel der Varianz gebildet und stellt eine der wichtigsten Maßzahlen zur Beschreibung von Eigenschaften dar.

Kreuztabellen: Hierdurch werden bestimmte Merkmale gegenübergestellt und zueinander in Beziehung gesetzt. Inwiefern die Ergebnisse statistisch signifikant sind, lässt sich durch den Chi-Quadrat-Test bestimmen.

Korrelationskoeffizienten: Dieser bezeichnet statistische Zusammenhänge zwischen zwei Variablen. Diese können entweder positiv oder negativ linear oder nicht-linear sein. Besteht ein zufälliges gemeinsames Auftreten zweier Variablen, stehen dies in keinem Zusammenhang zueinander.

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Die Wahl des Statistik-Programms

Für statistische Auswertungen gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Programme. Für einfache Anwendungen reicht bereits Excel aus, das zahlreiche Auswertungsmöglichkeiten bietet. Komplexere Datenerhebungen sind am besten bei speziellen Statistikprogrammen wie SPSS aufgehoben. Diese sind in der Anschaffung kostenintensiv, doch besteht teilweise die Möglichkeit, eine Lizenz über das Rechenzentrum der Hochschule zu erhalten.

Unterstützung bei statistischen Auswertungen

Es gibt unzählige Methoden und ebenso viele Fallstricke beim Thema statistische Auswertungen. Auch passt nicht jede Methode zur anvisierten Fragestellung – manchmal ist eine qualitative Erhebung sinnvoller als eine statistische Auswertung. Wir beraten Sie gern zur Wahl der richtigen Methode oder bei der Formulierung einer passenden Forschungsfrage. Selbstverständlich unterstützen wir Sie auch bei der Auswertung bereits erhobener Daten. Senden Sie uns eine unverbindliche Anfrage.

Formatierung der wissenschaftlichen Arbeit

Für viele Studenten ist die Formatierung der wissenschaftlichen Arbeit ein lästiges Übel, zumal die Fakultäten strenge Vorgaben zum Format machen. Dieses einzuhalten ist nicht unwichtig – die Einhaltung der Kriterien kann bis zu einem Drittel zur Note der Abschlussarbeit beitragen.

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Die Auswahl des Programms

Manche einer rät von der Verwendung von MS Word ab, da es gerade bei Arbeiten mit einem Umfang von 100 Seiten und mehr zu Problemen kommen kann. Die Wahl des Programms bleibt Geschmackssache, mit LaTeX und Open Office Writer gibt es zwei Alternativen.

Wer Word gewohnt ist, findet sich in Open Office sicherlich gut zurecht. Beide Programme verfügen über eine ähnliche Oberfläche, lediglich beim Öffnen der Dateien kommt es zu Kompatibilitätsproblemen.

LaTeX hingegen ist eine Seitenbeschreibungssprache, das mit Lyx eine Plattform hat, die ohne Befehle im User-Interface auskommt. Wenngleich die Oberfläche  hier etwas anders ist als in Word, so lassen sich nach Durchlaufen des Tutorials auch komplexe Arbeiten damit schreiben. Da viele wissenschaftliche Konferenzen und Journals auf LaTeX basieren, empfiehlt sich das Programm insbesondere auch bei Dissertationen, um den Formatierungsaufwand zu reduzieren.

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Die Formatierung der wissenschaftlichen Arbeit

In der Regel geben die Hochschulen das gewünschte Layout vor. Dieses umfasst Angaben zu Seitenrändern, Schriftgröße und Fußnoten ebenso wie Regeln zur Zitation. Ist nicht vorgegeben, orientieren Sie sich an folgenden Angaben:

  • Seitenränder: links 4 cm, rechts 2 cm, oben und unten 2,5 cm
  • Abstand Kopfzeile vom Seitenrand: 1,5 cm
  • Fließtext: Arial 11pt oder TNR 12pt, Zeilenabstand 1,5-fach, Abstand nach 10pt, Blocksatz
  • Tabellen und Abbildungen: Ausrichtung zentriert, Beschriftung 10pt fett, Nummerierung automatisch (-> Verweise -> Beschriftung einfügen)
  • Überschriften 1. Ebene: 16pt fett, linksbündig, Abstand vor 48pt, Abstand nach 18pt, Nummerierung automatisch (Formatvorlagen -> Überschrift 1 + Liste mit mehreren Ebenen -> Überschriften)
  • Überschriften 2. Ebene: 14pt fett, linksbündig, Abstand vor 24pt, Abstand nach 18pt, Nummerierung automatisch (Formatvorlagen -> Überschrift 1 + Liste mit mehreren Ebenen -> Überschriften)
  • Überschriften 3. Ebene: 13pt fett, linksbündig, Abstand vor 18pt, Abstand nach 12pt, Nummerierung automatisch (Formatvorlagen -> Überschrift 1 + Liste mit mehreren Ebenen -> Überschriften)
  • Inhaltsverzeichnis: automatisch erstellen, 3 Überschriftenebenen
  • Fußnotentext: 9 oder 10pt, linksbündig, 1-facher Zeilenabstand, Abstand nach 6pt

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Weitere Formatierungshinweise

  • Hervorhebungen in kursiv oder fett, jedoch nur sparsam einsetzen
  • Anführungszeichen: beginnend mit Anführungszeichen unten, endend mit Anführungszeichen oben, nicht “”.
  • Beachtung der DIN 5008
  • Abkürzungen vermeiden

Das Titelblatt der Arbeit

Das Deckblatt enthält Angaben zu:

  • Thema der Arbeit
  • Art der Arbeit (Seminararbeit, Bachelorarbeit etc.)
  • Hochschule
  • Fakultät
  • Dozent
  • ggf. Seminar, in dem die Arbeit erstellt wird
  • Name des Autors
  • Fachsemester
  • Abgabedatum
  • ggf. Matrikel-Nr.
  • ggf. Kontaktdaten

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Das Inhaltsverzeichnis

Das Inhaltsverzeichnis folgt nach dem Titelblatt oder nach dem Abbildungs- und Abkürzungsverzeichnis. Es enthält keine Seitenzahlen oder römische Ziffern, der eigentliche Text beginnt mit der Einleitung auf Seite 1. Im Inhaltsverzeichnis werden die ersten drei Überschriftenebenen angegeben, rechtsbündig stehen die Seitenzahlen zum jeweiligen Kapitel.

Literaturverzeichnis

Nach dem Fazit folgt die Auflistung aller verwendeten Werke. Wie Sie diese angeben, ist ebenfalls de Vorgaben der Hochschule zu entnehmen. Gibt es keine Vorgaben, gelten vor allem die Kriterien Vollständigkeit und Einheitlichkeit. Im Wesentlichen durchgesetzt hat sich dabei bei den meisten Studiengängen die Harvard-Zitation. Nähere Informationen zum richtigen Zitieren finden sich hier.

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Hilfe bei der Formatierung der wissenschaftlichen Arbeit

Kommen Sie bei der Formatierung der wissenschaftlichen Arbeit nicht weiter oder benötigen eine Anleitung, wo welche Einstellung zu finden ist, kontaktieren Sie uns. Wir beherrschen das Formatieren im Schlaf und sind Ihnen gern beim optischen Feinschliff behilflich.

Wissenschaftliche Methoden

Wissenschaftliche Methoden sind so vielfältig wie die Forschungslandschaft selbst. Diese stellen fest strukturierte Wege dar, die zu einem Ziel führen. Wesentliche Elemente der Methode sind dabei die Planmäßigkeit und die Systematik.

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Systematik

Ein System stellt eine Beziehung unterschiedlicher Elemente dar, die zueinander in einer Beziehung stehen. Entsprechend ist das Verhalten des Systems ein gemeinsames Wirken der Elemente. Das systematische Arbeiten basiert auf einem solchen System, wodurch der Weg zum Ziel in einer systematischen Handlungsvorschrift festgehalten wird.

Empirische Arbeit vs. theoretische Arbeit

Häufig wird vernachlässigt, dass es sich auch bei theoretischen Arbeiten um die Entscheidung zugunsten einer Methode handelt. Geht es darum, Zusammenhänge logisch mittels theoretischer, nachvollziehbarer Überlegungen, die auf bereits vorhandenem Forschungsstand/Wissen basieren darzustellen, ist die theoretische Arbeit die richtige Wahl. Sollen theoretische Zusammenhänge mithilfe von Datensammlungen überprüft werden, fällt die Wahl auf die empirische Arbeit. Damit ist die Theorie der Empirie in jedem Fall vorgelagert.

Beide Arbeitsweisen haben ihre Vor- und Nachteile. Die Vorteile der Empirie liegen in der weniger aufwendigen Literaturrecherche und geringen Argumentationsleistungen, erfordern jedoch statistische Kenntnisse und die Datenauswertung. Gleichzeitig sind diese Arbeiten von Dritten abhängig. Umgekehrt erfordern theoretische Arbeiten keine Kenntnisse dahingehend, sind aber weniger abwechslungsreich.

Empirische Methoden sind z. B.:

  • Beobachtungen
  • Experimente
  • Inhaltsanalysen
  • Interviews
  • Fragebogenerhebungen
  • Stichprobenuntersuchungen
  • Einzelfallforschung

Theoretische Methoden sind z. B.:

  • Hermeneutik
  • Dialektik
  • Phänomenologie

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Wissenschaftliche Methoden in den Forschungsdisziplinen

Jede Disziplin verfügt über ihre eigenen Methoden, die als Wege zum Ziel gängig sind. Dabei gibt es keinen abgeschlossenen Kriterienkatalog, sondern lediglich einen Rahmen, der die Spielregeln zur Nutzung von Methoden festlegt. Hiernach dürfen alle Methoden genutzt werden, die nachvollziehbar sind und wissenschaftlichen Maßstäben entsprechen. Im Wesentlichen basiert damit jede Methode auf drei Kriterien:

  • Objektivität: Objektiv ist ein Testverfahren dann, wenn das Testergebnis hinsichtlich der Durchführung, der Auswertung und der Interpretation von der Testsituation und vom Untersucher unabhängig ist.Entsprechend genau müssen Messgegenstand und Durchführung der Erhebung beschrieben werden.
  • Reliabilität (Zuverlässigkeit): Eine Methode ist zuverlässig, wenn unter ähnlichen Bedingungen bei einer Wiederholung des Versuches die gleichen Ergebnisse erzielt werden.
  • Validität (Gültigkeit): Hiermit ist der Grad der Genauigkeit der Messung bezeichnet.

Unterscheiden lassen sich wissenschaftliche Methoden darüber hinaus nach qualitativen und quantitativen Methoden.

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Quantitative Methoden

Bei quantitativen Methoden geht es um die Erhebung einer großen Menge, die meist als Stichprobe aus einer Grundgesamtheit ausgewählt wird. Die Auswertung erfolgt meist anonymisiert über Programme wie Excel oder SPSS mit dem Ergebnis, Aussagen treffen zu können, die für eine bestimmte Bevölkerungsgruppe gelten. Aufgrund der standardisierten Auswertung sind quantitative Methoden objektiv und reliabel.

Qualitative Methoden

Erfolgt eine qualitative Datenauswertung, fehlt es meist an der Reliabilität, da Forscher nicht frei von persönlichen Eigenschaften auswerten und es deshalb eher zu Unterschieden in den Ergebnissen kommen kann. Beispiele hierfür sind die Auswertung von Experteninterviews oder Filmanalysen, die zunächst die Erarbeitung eines zugrunde gelegten Kriterienkatalogs erfordern, um die Analyse operationalisierbar zu machen.

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Die Wahl der richtigen Methode

Die Wahl der Methode steht in einem Zusammenhang zur Forschungsfrage und dem Ziel der Arbeit. Bei der Wahl der falschen Methode wird damit das Ziel der Arbeit unter Umständen nicht erreicht. Folgende Merkmale wirken bei der Entscheidung zugunsten einer Methode ein:

  • Die Aufgabenstellung
  • Das Material, das mit einer Methode untersucht werden kann.
  • Der Mensch, der die Untersuchung durchführt, sowie seine Fähigkeiten.
  • Die zur Verfügung stehenden Arbeitsmittel.
  • Die räumliche und zeitliche Abfolge des Zusammenwirkens von Mensch, Arbeitsmittel, Material, Energie und Informationen.
  • Äußere physikalische, chemische, biologische und soziale Faktoren

Wissenschaftliche Methoden wählen

Sind Sie unsicher, welche Methode die richtige zur Bearbeitung Ihres Themas ist, wenden Sie sich gern an uns. Wir helfen Ihnen gern bei der Konstruktion Ihres Forschungsvorhabens. Auch sind wir bei statistischen Auswertungen behilflich.

Diplomarbeit schreiben

Heute wurde die Diplomarbeit als Abschlussarbeit vielfach durch Bachelor und Master Thesis ersetzt, verändert hat sich beim Ablaufprozess und beim Schreiben selbst wenig. Wir geben einige Tipps zum Diplomarbeit schreiben.

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Das Thema der Diplomarbeit

Zunächst geht es an die Themenfindung. Ist das Thema der Diplomarbeit nicht vorgegeben, wählen Sie eines aus, das zu Ihren Interessen passt – schließlich müssen Sie sich über einen längeren Zeitraum damit auseinandersetzen. Vermeiden Sie dabei allzu aktuelle Themen, zu denen es keine Forschungsliteratur gibt. Das erschwert die Arbeit ungemein.

Bedenken Sie außerdem, dass das Thema der Diplomarbeit Sie zu einem Experten macht, da Sie sich sehr intensiv mit einem Bereich auseinandersetzen. Gerade in theorielastigen Studiengängen kann das Thema dabei eine zusätzliche Qualifikation für den späteren Berufsalltag darstellen.

Wählen Sie entsprechend Ihres Themas auch den Betreuer aus und besprechen Sie die exakte Formulierung des Arbeitstitels mit diesem. Hier steckt der Teufel häufig im Detail: Der Titel der Arbeit soll konkret genug sein, um den Inhalt in Kurzform abzubilden, aber weit genug gesteckt, um Ihnen einen Spielraum beim Erstellen der Arbeit zu lassen.

Ein planloses Stöbern in vorhandener Forschungsliteratur kann helfen, das Thema einzugrenzen und exakt zu formulieren.

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Literaturrecherche und Gliederung

Steht das Thema fest, machen Sie sich an die Literaturrecherche, die Gliederung und entwickeln außerdem eine Forschungsfrage. Die Forschungsfrage wiederum entscheidet mit darüber, welche Methode geeignet ist, um diese beantworten zu können. Fragen Sie sich deshalb im Vorfeld, ob sie eine empirische oder theoretische Diplomarbeit schreiben möchten.

Weitere Tipps zu:

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Tipps zum Schreiben der Diplomarbeit

Steht die Gliederung in groben Zügen fest und haben Sie eine Literaturrecherche durchgeführt, geht es an das Schreiben.

Um Schreibblockaden zu vermeiden, bietet sich dabei an, einfach zu starten. Verwerfen Sie den Anspruch, direkt eine abgabereife Arbeit erstellen zu wollen, sondern formulieren Sie erstmal einen Rohtext. Vergessen Sie dabei jedoch nicht, Quellenangaben direkt hinzuzufügen, wenn Sie Textstellen entnehmen. Die spätere Suche nach Quellen ist stets zeitaufwendig.

Es ist auch nicht notwendig, die Arbeit von vorne nach hinten zu schreiben. Fällt Ihnen zu einem Kapitel gerade etwas ein, spricht absolut nichts dagegen, mittendrin zu beginnen und nach und nach die Textteile zu füllen.

Die richtige Dosierung des Fachvokabulars zeugt von Fachwissen. Nutzen Sie wichtige Begriffe, ohne jedoch in ein Fachchinesisch mit einer Aneinanderreihung von Fremdwörtern zu verfallen, das den Leser eher anstrengt.

Vergessen Sie zu Beginn der Arbeit nicht, das Thema in einen theoretischen Kontext einzubetten. Viele Studenten legen sofort los, ohne die bisherige Forschungslandschaft zu erwähnen. Wissenschaftliches Arbeiten basiert jedoch genau auf diesem Punkt der Kontextualisierung.

Achten Sie beim Diplomarbeit schreiben auf eine korrekte Zitierweise.

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Nach dem Schreibprozess

Bevor Sie Ihre Diplomarbeit abgeben, kontrollieren Sie alles noch einmal sorgfältig:

  • Ist der Aufbau logisch, der rote Faden erkennbar?
  • Ist das Literaturverzeichnis vollständig und einheitlich?
  • Sind die Verweise auf den Anhang korrekt?
  • Ist das Deckblatt vollständig und ansprechend gestaltet?
  • Ist die Arbeit entsprechend der Vorgaben formatiert?
  • Haben Sie die Arbeit korrigieren / lektorieren lassen?

Häufig werden diese Punkte aus Zeitmangel vernachlässigt. Dabei “isst auch das Auge mit” – die äußere Form trägt ebenfalls zur Note bei. Deshalb: Planen Sie ausreichend Zeit für die Formalia ein.

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Hilfe beim Diplomarbeit schreiben

Benötigen Sie Unterstützung beim Schreiben der Diplomarbeit wenden Sie sich gern an uns. Wir haben Erfahrung auf allen Ebenen von der Themenfindung über das Erstellen von Gliederungen und Literaturrecherchen bis zum begleitenden wissenschaftlichen Coaching während des kompletten Schreibprozesses und dem abschließenden Lektorat.

Die Forschungsfrage formulieren

Die Forschungsfrage stellt letztlich das Ziel Ihrer wissenschaftlichen Arbeit dar. Sie gibt Aufschluss darüber, was Sie mit dem Text erforschen möchten. Gleichzeitig gibt sie bereits einen Anhaltspunkt auf die Methodik und stellt einen Zusammenhang zu aktuellen Paradigmen her. Entsprechend sorgfältig sollten Sie die Fragestellung auswählen. Doch wie lässt sich eine geeignete Forschungsfrage formulieren?

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Anforderungen an eine Forschungsfrage

  • Mit der Beantwortung der Forschungsfrage tragen Sie dazu bei, neues Wissen zu generieren.
  • Die Frage muss konkret, beantwortbar und erschöpfend formuliert werden und dem Stand der Wissenschaft entsprechen.
  • Die Forschungsfrage stellt den Startpunkt den Forschungsprozesses und das Ziel der Arbeit gleichermaßen dar.
  • Die Frage muss ethischen Normen entsprechen.
  • Die Frage muss eindeutig formuliert sein und darf nicht suggestiv gestellt werden.

Typen von Forschungsfragen

Je nach Art der Arbeit und der Fragestellung gibt es unterschiedliche Typen von Forschungsfragen:

  • Beschreibungen (Was ist der Fall?)
  • Erklärungen (Warum ist etwas der Fall?)
  • Prognosen (Wie wird etwas zukünftig aussehen?)
  • Gestaltungen (Welche Maßnahmen sind sinnvoll, um ein Ziel zu erreichen?
  • Bewertungen (Wie ist etwas zu bewerten?)

Je nachdem, wie Sie die Forschungsfrage formulieren, bauen Sie Ihre Arbeit auf. Für alle Fragestellungen gilt jedoch: Am Ende der Arbeit muss immer auf die Forschungsfrage eingegangen bzw. diese beantwortet werden.

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Forschungsfrage formulieren

Es ist hilfreich, sich zu Beginn der Arbeit eine grobe Fragestellung zu überlegen und diese dann im weiteren Verlauf zu präzisieren. Manchmal ergeben sich im Verlauf der Literaturrecherche und der Materialanalyse neue Erkenntnisse, die neue Fragestellungen aufwerfen.

Fokussieren Sie sich bei der Formulierung der Forschungsfrage auf einige Details des Themas. Eventuell nutzen Sie weitere Fragestellungen, um das Thema umfassender zu bearbeiten. Diese lassen sich dann beispielsweise schwerpunktmäßig in einzelnen Kapiteln bearbeiten.

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Abhängigkeit von der wissenschaftlichen Disziplin

Die Formulierung der Forschungsfrage unterscheidet sich in wissenschaftlichen Disziplinen. Während einige Fachgebiete keine konkrete Fragestellung erfordern, sondern z. B. eine Untersuchungsfrage zugrunde legen, die in einem Fallbeispiel mündet, sind vor allem in der Psychologie Hypothesenbildungen weit verbreitet. Hier werden Forschungsfragen um Behauptungen ergänzt, die am Ende der Arbeit verifiziert oder falsifiziert werden. Eine Hypothese zeichnet sich dabei dadurch aus, dass man die Gültigkeit der Aussage annimmt, diese jedoch nicht bewiesen / verifiziert ist.

Bei den Cultural Studies sind häufig Beobachtungen aus dem gesellschaftlichen Umfeld die Ausgangsbasis, um die Forschungsfrage zu formulieren. Entsprechend stellen der persönliche Bezug des Forschers und damit einhergehend die Selbstreflexion wichtige Bestandteile im Forschungsprozess dar.

In der Kommunikationswissenschaft ist vor allem auch die Begründung wichtig, warum eine Frage relevant ist. Dies ergibt sich häufig aus Widersprüchen in der Forschungsliteratur oder unerforschte Wirkungszusammenhänge oder aber eine neue Ausgangslage der Realität, sodass sich Widersprüche mit dem Forschungsstand oder bestehenden Normen ergeben.

In der Literaturwissenschaft dienen Fragestellungen in der Regel dazu, auf bestehende Themen einen neuen Blickwinkel zu eröffnen.

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Positionierung bei der Wahl der Forschungsfrage

In den Geistes- und Sozialwissenschaften ist eine Differenzierung nach Ist- oder Soll-Analyse möglich. Während im ersten Fall Phänomene beschrieben werden, üben Sie mit der Soll-Analyse Kritik an bestehenden Zuständen und fordern Veränderung ein. Ebenfalls möglich ist durch die Forschungsfrage die Einnahme einer objektiven Position oder einer wertenden, d. h. der wissenschaftlichen Fundierung einer subjektiven Position. Entscheiden Sie sich klar für das eine oder andere.

Forschungsfragen basieren auf theoretischen Konzeptionen. Nur auf der Basis dieser konzeptuellen Vorstrukturen können Daten für eine Fragestellung als relevant oder nicht beurteilt werden. Entsprechend sollten Sie den Fokus nicht zu sehr auf theorie-basierte Vorannahmen lenken, sondern sich die Möglichkeit offen halten, eine aufgestellte Hypothese zu widerlegen.

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Hilfe beim Forschungsfrage formulieren

Sie haben bereits ein Thema, Ihnen fällt jedoch keine passende Fragestellung dazu ein? Oder sitzen Sie vor einem komplett leeren Blatt und wissen nicht, womit Sie sich in Ihrer Abschlussarbeit beschäftigen wollen? Kontaktieren Sie uns – wir haben viel Erfahrung darin, Fragestellungen zu erarbeiten und helfen Ihnen beim Forschungsfrage formulieren. Selbstverständlich stehen wir Ihnen mit unserem wissenschaftlichen Coaching auch in anderen Fragen rund um die Abschlussarbeit zur Verfügung und begleiten Sie auf Wunsch von der Themenfindung bis zum abschließenden Lektorat.

Exposè schreiben

Bei Abschlussarbeiten ist ein Exposé nicht immer erforderlich, spätestens bei der Dissertation jedoch obligatorisch. Es bietet sowohl dem Betreuer als auch Ihnen selbst einen Überblick über die notwendigen Arbeitsschritte und gibt einen groben Leitfaden zu Ihrem Vorhaben. Erscheint das Exposé häufig zunächst als lästige Zusatzaufgabe, hat es das Potenzial, Zeit, Mühe und Nerven zu sparen, indem es einen roten Faden liefert. Tipps für das Exposè schreiben.

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Inhalt eines Exposés

Vom Anlass, der das Exposé erfordert, hängt letztlich auch der Inhalt ab. Dieser folgt standardisierten Kriterien, d. h. ein Exposé besteht unabhängig von der wissenschaftlichen Disziplin immer aus den gleichen Teilen – lediglich die Bausteine und der Umfang unterscheiden sich entsprechend des Vorhabens.

Exposé für Seminar- und Abschlussarbeiten

Für Abschlussarbeiten reicht es in der Regel aus, wenn Ihr Exposé einen Umfang von etwa zwei Seiten hat. Sie benennen außerdem:

  • Arbeitstitel
  • Fragestellung
  • Problemstellung und Erkenntnisinteresse
  • Ziel der Arbeit / Hypothese(n)
  • Methode
  • Aufbau bzw. eine erste Gliederung
  • einige Quellen

Die Literaturangaben müssen im Exposé keineswegs vollständig sein, sollten jedoch bereits einige Grundlagenwerke enthalten. Zeigen Sie dem Betreuer, dass Sie sich bereits mit dem Thema auseinander gesetzt haben.

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Exposé für eine Dissertation

Das Exposé für die Dissertation hat in der Regel einen Umfang von zehn bis 15 Seiten. Neben den Punkten, die Sie im Exposé für die Abschlussarbeit berücksichtigen (diese natürlich entsprechend ausführlicher), geben Sie zudem einen Überblick über

  • den aktuellen Forschungsstand
  • Zeitplan und Abgabetermin

Während bei einer Abschlussarbeit eine Liste von etwa zehn Literaturangaben ausreichend ist, geben Sie im Exposé einer Dissertation bereits etwa 30 Quellen an. Hier gilt das Gleiche wie für wissenschaftliche Arbeiten allgemein: Nur Quellen, die Sie im Text benennen, erscheinen später auch im Literaturverzeichnis.

Exposé für einen Stipendienantrag

Neben einer ausführlichen, überzeugenden Vorstellung Ihres Vorhabens listen Sie hier außerdem Reise- und Personalkosten auf. Informieren Sie sich vorab über Förderkriterien und weitere Vorgaben. Arbeiten Sie die Besonderheiten Ihres Projektes heraus und geben Sie Ihrem Exposé einen individuellen Anstrich.

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Struktur des Exposés

Beginnen Sie ruhig mit einer kurzen Zusammenfassung des Projektes und bieten Sie dem Leser damit einen Orientierungsrahmen. Halten Sie sich auch nicht damit zurück, die Forschungsfrage direkt zu Beginn zu formulieren – so weiß der Leser sofort, worum es geht. Folgen Sie einem feststehenden Aufbau:

  • Problemstellung: Welche Forschungslücke ist vorhanden? Mit welcher Fragestellung wollen Sie diese schließen? Werfen Sie unterschiedliche Fragestellungen auf, hierarchisieren Sie diese nach über- und untergeordneten Fragen.
  • Zielsetzung: Was wollen Sie herausfinden? Wo liegt die Relevanz, dies herauszufinden? Weshalb bringen Sie damit die Wissenschaft voran?
  • Forschungsstand: Mit Ihrer Fragestellung knüpfen Sie an bisherige Forschungsergebnisse an. Stellen Sie das wissenschaftliche Umfeld Ihrer Arbeit dar. Kontextualisieren Sie Ihre Arbeit in Forschungszusammenhänge und benennen auf der Basis des Forschungsstandes das Ziel Ihrer eigenen Arbeit. Nutzen Sie Überblicksarbeiten anderer Autoren und bleiben Sie in Ihrer Darstellung wertfrei.
  • eventuell vorhandene Vorarbeiten: Haben Sie bereits eine Abschlussarbeit zum Thema verfasst? Haben Sie Kontakte zu Wissenschaftlern in diesem Bereich? Haben Sie bereits auf dem Gebiet gearbeitet oder geforscht? Verfügen Sie über Sprach- und Landeskenntnisse? Stellen Sie einen Bezug zwischen Vorarbeiten und Forschungsfrage her.
  • Vorgehensweise / Methode: Nutzen Sie Hypothesen? Erheben Sie Daten? Wie werten Sie die Daten aus? Brauchen Sie besondere Ressourcen, um die Fragestellung zu bearbeiten?
  • Zeitplan: tabellarische Darstellung der Vorgehensweise mit zeitlichem Bezug (monats- oder quartalsweise) und Definition von Meilensteinen
  • Literaturangaben

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Zeitlicher Ablauf

Wenn Sie ein Exposè schreiben, sollten Sie bereits am Ende der Planungsphase stehen. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit zum Verfassen des Exposés, stellen Sie bereits erste Vermutungen zu erwartenden Ergebnissen an. Seien Sie sich jedoch bewusst, dass das Exposé nur eine vorläufige Skizze darstellt – bleiben Sie gedanklich flexibel, wenn sich spätere Änderungen der Gliederung ergeben.

Formale Vorgaben

Formulieren Sie Ihr Vorhaben sachlich, eindeutig und vor allem klar verständlich. Verlieren Sie sich nicht in komplexen Formulierungen und Schachtelsätzen. Schreiben Sie Gedankengänge vollständig auf und liefern Sie dem Leser einen nachvollziehbaren Text.

Vermeiden Sie Fehler. Lassen Sie Ihr Exposé von einer zweiten Person gegenlesen. Das hilft Ihnen auch, logische Fehler und fehlende Nachvollziehbarkeit Ihrer Gedanken aufzudecken.

Halten Sie sich beim Exposè schreiben an die Grundregeln der Textgestaltung. Ein optische ansprechender Text weckt das Interesse des Lesers und ist angenehmer zu lesen. Halten Sie sich an die gängigen Formatvorgaben für wissenschaftliche Arbeiten.

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Hilfe beim Erstellen des Exposés

Haben Sie eine erste Idee und die Fragestellung steht bereits fest, jedoch wissen Sie nicht, wie Sie Ihr Forschungsvorhaben stringent darstellen können? Sprechen Sie uns an. Wir verfügen über langjährige Erfahrung beim Exposè schreiben in nahezu allen Fachbereichen. Gerne sind wir Ihnen außerdem beim abschließenden Lektorat behilflich oder unterstützen Sie durch wissenschaftliches Coaching.

Abstract schreiben

Der Abstract ist eine kurze  Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der Arbeit, einer Präsentation oder eines Manuskriptes. Er soll die Leser informieren und ihm einen Anhaltspunkt liefern, was in der Arbeit zu erwarten ist: Was sind die wichtigsten Ergebnisse? Mit welcher Methodik haben Sie gearbeitet? Was sind Ihre wichtigsten Schlussfolgerungen? Machen Sie ihn mit dem Abstract neugierig auf Ihren Text.

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Formelle Vorgaben

Ist für die Arbeit ein Abstract gefordert, gehen damit häufig formelle Vorgaben einher. Die Länge darf eine halbe Seite oder Seite nicht übersteigen, manchmal gibt es konkrete Wortzahlen, die Sie nicht überschreiten dürfen. Beachten Sie außerdem folgende Aspekte bei der Formulierung:

  • vollständig
  • kurz
  • knapp
  • objektiv
  • verständlich

Da der Abstract ein sehr komprimierter Textauszug ist, ist die sprachliche Qualität besonders wichtig. Schreiben Sie entsprechend nüchtern, sachlich und leserfreundlich. Das A und O ist selbstverständlich außerdem eine korrekte Rechtschreibung.

In einigen Fachdisziplinen gibt es zudem strenge Vorgaben hinsichtlich der Struktur. Vor allem in der Psychologie ist es üblich, Hypothesen, Methode und Ergebnisse deutlich zu benennen, d. h. in der Regel werden die einzelnen Abschnitte des Abstracts auch so überschrieben.

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Inhalt des Abstract

Um dem Leser einen Überblick über Ihre Arbeit zu geben, überlegen Sie sich einige W-Fragen, die Ihnen mögliche Anhaltspunkte zum Inhalt liefern:

  • Was ist das Ziel der Arbeit?
  • Was sind die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit?
  • Für welche Lesergruppe ist die Arbeit relevant?
  • Welche Methode haben Sie angewandt? Begründen Sie eventuell den gewählten Ansatz.
  • Bei welchen Punkten sind Sie zu keinem Ergebnis gelangt?

Fragen Sie sich, ob der Inhalt selbsterklärend und ohne Kenntnis der gesamten Arbeit verständlich ist. Überprüfen Sie den Text auf sprachliche Brüche.

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Hilfe beim Schreiben des Abstracts

Haben Sie einen Text verfasst, ist das Schreiben des Abstracts meist nur noch die Kür, denn niemand kennt Ihren Text besser als Sie selbst. Doch liegt die Kunst in der sprachlichen Ausgestaltung: Mit dem Abstract soll das Interesse des Lesers geweckt werden, gleichzeitig geben Sie einen sachlichen Überblick über Ihren Text. Haben Sie Probleme, hier die richtige Mitte zu finden, wenden Sie sich an uns. Wir helfen Ihnen gern beim Schreiben des Abstracts weiter. Gern sind wir Ihnen auch beim abschließenden Lektorat behilflich. Treten Sie mit uns in Kontakt – gern erstellen wir ein individuelles Angebot für Sie.